Unter dem Motto „900 Jahre -Wir in Fellbach“ fand im Rahmen der Feierlichkeiten zu diesem Stadtjubiläum eine besondere Videoaktion der Fellbacher Vereine statt.
Und jetzt ist es raus:
Der Oeffinger Liederkranz hat als Stimmenkönig diesen Wettbewerb gewonnen!
Bei einer Preisverleihung in sehr kleinem Rahmen durften die Vorsitzende Gabriele Eckert-Müller und unsere Chorleiterin Anita Sasse einen Spendenscheck über 250,00 Euro von OB Gariele Zull entgegennehmen. Das Geld wurde von der Volksbank am Württemberg, den Stadtwerken Fellbach und der Stadt Fellbach zur Verfügung gestellt.
Wir danken allen Oeffingern und auch den vielen Bekannten, Freunden und „Fans“, die so zahlreich für das Video des Oeffinger Liederkranz abgestimmt haben.
Ohne Sie alle wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!
900 Jahre Fellbach – Voten Sie für den Oeffinger Liederkranz
In diesem Jahr kann leider abermals kein Fellbacher Herbst in der gewohnten Weise stattfinden. Trotzdem soll in der Stadt ausgiebig gefeiert werden – und zwar bei einer ganzen Festwoche! Vom 3. bis 10. Oktober werden unter dem Motto „900 Jahre Wir in Fellbach“ verschiedenste Veranstaltungen stattfinden. Auch die Fellbacher Vereine beteiligen sich mit einer ganz besonderen Videoaktion. Unter www.wirinfellbach.de werden ab dem 3. Oktober der Öffentlichkeit alle hochgeladenen Videos vorgestellt und können bewertet werden.
Und jetzt seid ihr alle gefragt! Votet in der Zeit vom 3. bis 9. Oktober für den Beitrag des Oeffinger Liederkranzes! Eine Stimmabgabe ist in dieser Zeit beliebig oft möglich!
Unter den Vereinen mit den meisten Stimmen werden von der Stadt attraktive Preise verlost. Unterstützt unseren Verein mit euren Stimmen und sagt es auch im Bekannten- und Kollegenkreis weiter.
Der Liederkranz Oeffingen ist der älteste Verein am Ort. Er sorgt dort für den „guten Ton“, nicht nur bei Konzerten, sondern auch bei Festen und Feiern. Großer Beliebtheit erfreut sich alljährlich das Schlachtfest. Dieses Jahr musste es wegen Covid-19 ausfallen.
Liederkranz 1932
Geselligkeit und Gesang, das passt gut zusammen, schon immer. Der Liederkranz Oeffingen beweist es. Er blickt auf eine 185-jährige Geschichte zurück. Musik spielte und spielt schon immer eine wichtige Rolle in der Ortsgeschichte von Oeffingen. Neben dem Liederkranz gibt es den sehr rührigen Musikverein sowie einen ökumenischen Chor.
Gegründet wurde der Gesangverein Liederkranz 1836 (LK) als reiner Männerchor. So war damals der Zeitgeist. Beim 90-jährigen Jubiläum 1926, das mit einem Umzug gefeiert wurde, durften Reigenmädchen mit aufs Erinnerungsfoto, aber mitsingen durften Frauen erst Jahrzehnte später. Es bedurfte einer Satzungsänderung. Beim Konzert zum 125-jährigen Jubiläum, 1961, sangen erstmals rund 40 Frauen mit. Die erste gemeinsame Probe dazu hatte im Gasthof „Traube“ stattgefunden. Im Mai 1962 folgte ein volkstümlicher Liederabend, Anlass war die Gründung des gemischten Chores. Unter dem Vorsitzenden Heiner Storz begann eine neue Ära. Heute, 60 Jahre später, stehen zwei Frauen an der Spitze des 147 Mitglieder starken Vereins – Gabriele Eckert-Müller als Vorsitzende und Anita Sasse als Chorleiterin. So ändern sich die Zeiten. Die Beiden sind ein rühriges Gespann.
Sing a Song 2019
Für kurze Zeit gab es einen Jugend- und einen Kinderchor. Aber weil Oeffingen über keine weiterführenden Schulen verfügt, ist die Chorarbeit in dieser Hinsicht schwierig. Dafür wird seit neun Jahren eine perfekt funktionierende, von der Stadt Fellbach unterstützte Kooperation mit der örtlichen Grundschule praktiziert. Der Schulchor der Schillerschule darf bei keinem Schulfest fehlen und ist auch über den Schulalltag hinaus bei Konzerten des Liederkranzes mit dabei. Auf das Jahr 2005 geht die Gründung von „Sing a Song“ zurück. Mit seinen 52 Sängerinnen und Sängern hat er von der Mitgliederzahl her den gemischten Chor des Liederkranzes mit 25 Chormitgliedern inzwischen überholt. Bei „Sing a Song“ werden „starke Töne“ angestimmt, jüngere Sängerinnen und Sänger fühlen sich angesprochen. Manches Stück wird „a capella“ gesungen. Das Repertoire reicht von Pop über Gospel bis zur gängigen Chorliteratur, zu der auch Kirchenmusik gehöre, erklärt Chorleiterin Anita Sasse. „Sing a Song“ ist ihr „Baby“, entstanden aus einem Projektchor, der sich 2004 gebildet hatte und im Jahr darauf als fester, zusätzlicher Chor im Liederkranz weitergeführt wurde. Geprobt wird wöchentlich im Feuerwehrgerätehaus, jede Probe beginnt mit einer kurzweiligen Stimmbildung.
175 Jahre Liederkranz – Jubiläumskonzert 2011
Der Liederkranz Oeffingen ist einer der renommiertesten und traditionsreichsten Chöre, nicht nur in Fellbach, sondern im ganzen Land. Er ist Mitglied im Chorverband Friedrich-Silcher, im Schwäbischen Chorverband und im Deutschen Chorverband. In seiner 185-jährigen Geschichte habe sich der Chor nicht gescheut, Unbekanntes und Ungewöhnliches in seine Konzertprogramme aufzunehmen, erzählt seine Vorsitzende Gabriele Eckert-Müller. Mit Anita Sasse hat er eine Chorleiterin, die vom anspruchsvollen Chorlied über nationale und internationale Folklore, Schlager, Operetten- und Opernmelodien sowie Kantaten ein breites Spektrum anstimmen lässt. Kirchenkonzerte sind fester Bestandteil. Dann ist die Christus-König-Kirche meist bis auf den letzten Platz besetzt. Sie fasst über 600 Personen.
Seit Juli 2000 gibt Anita Sasse als Chorleiterin den Ton bei allen Liederkranz-Chören vor. Sie sei eine „treue Seele“, sagt sie von sich. Eigentlich war im November letzten Jahres ein großes Jubiläumskonzert vorgesehen, das Programm stand, dann kam die Absage, Coronabedingt. Gefeiert werden sollte die 20-jährige Chorleitung von Anita Sasse und 15 Jahre „Sing a Song“. Nun wird versucht, das Konzert beim 900-Jahr-Jubiläum der Stadt Fellbach nachzuholen. Am 13. November will der Liederkranz die oben genannten Jubiläen in der Festhalle Oeffingen bei einem Konzert nachfeiern. „In Freud‘ und Leid zum Lied bereit“ steht als Motto auf der Fahne des Liederkranzes. Es ist aktueller denn je.
Info: Corona-bedingt ausgefallen ist dieses Jahr das beliebte Schlachtfest, es findet traditionell immer im Januar statt. Im letzten Jahr wurden noch über 100 Kilo Kartoffeln zu Brei verarbeitet. Dazu wurden Kesselfleisch, Blut -und Leberwurst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Turn- und Festhalle serviert.
Ausschnitt aus dem Magazin „aus.blick“, Fellbach Tourismus; Text: Ingrid Sachsenmaier.www.fellbach-tourismus.de
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